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Die Auswahl Ihres Domainnamens

Wenn Sie sich für einen Internetauftritt entschlossen haben, ist einer der ersten Schritte die Auswahl Ihres Domainnamens. Dabei sollten Sie besonderen Wert auf die Einprägsamkeit und Unverwechselbarkeit legen, da dies eben so wichtig ist, wie ein ansprechendes und funktionales Design.

Definition

Bei den Domainnamen gibt es folgende Regeln zu beachten:
Eine gültige DE-Domain besteht aus midestens 3 und maximal 63 Zeichen. Sie kann aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Das erste Zeichen muss dabei ein Buchstabe sein. Sonderzeichen wie z.B. Fragezeichen, Punkt, Komma usw. sind dabei nicht erlaubt. Als einzigste Ausnahme steht lediglich der Bindestrich (-) zur Verfügung. Allerdings darf dieser nicht am Anfang oder am Ende stehen und es dürfen innerhalb des Namens keine zwei Bindestriche aufeinander folgen.
Eine gültige CNO-Domain (CNO steht für "com", "net", "org") besteht aus mindestens einem und maximal 63 Zeichen. Sie kann aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Das erste Zeichen kann eine Zahl oder ein Buchstabe sein. Sonderzeichen wie z.B. Fragezeichen, Punkt, Komma usw. sind dabei nicht erlaubt. Als einzigste Ausnahme steht lediglich der Bindestrich (-) zur Verfügung. Allerdings darf dieser nicht am Anfang oder am Ende stehen und es dürfen innerhalb des Namens keine zwei Bindestriche aufeinander folgen.
Domainnamen sind alphanumerische Aliase für IP-Adressen und ermöglichen dadurch eine leichtere Navigation, da die Surfer nicht die numerischen IP-Adressen verwenden müssen. Der Domainname www.aac-net.de steht z.B. für die IP-Adresse 194.49.77.130. Sogenannte DNS-Server (Dynamic Name System) verwalten die Domainnamen, welche von NIC´s (Network Information Center) vergeben werden.

Rechtlicher Rat

Bevor die eigene Domain beantragt wird, ist es empfehlenswert, unter Umständen auftretende Marken- bzw. Titelschutzverletzungen zu überprüfen. Rechtlicher Rat kann entweder bei auf Internet-Recht spezialisierten Juristen oder direkt im Web eingeholt werden, zum Beispiel unter:
http://www.online-recht.de/domain_marken/domain.html.

Schon bei der Beantragung eines Domainnamens können Probleme auftreten, zum Beispiel wenn diese nicht den eigenen Interessen gemäß vorgenommen wird. Es ist wichtig, direkt nach der Domainbeantragung den gewählten Namen in den entsprechenden Whois-Datenbanken (Internet-Programm, das die Suche in einer Datenbank eines Internet-Servers nach Benutzern oder Organisationen ermöglicht) zu kontrollieren. Dort sind Informationen über Domainnamen, ihre Besitzer sowie die technische Betreuung abgelegt. Im Internet gibt es diese Datenbanken unter anderem bei folgenden Adressen:
http://www.nic.de
DeNIC-Whois: Sucht nach Serverkennung mit der Endung .de.
http://www.ripe.net/db/whois.html
RIPE-Whois: Deutsche oder andere europäische Domainnamen lassen sich beim "Reseaux IP Europeens" nachschlagen.
http://www.internic.net
InterNIC-Whois: In dieser Datenbank finden sich alle "generic Top Level Domains" wie .com, .net, .org und .edu.
http://www.alldomains.com
Es handelt sich um das kommerzielle Angebot eines Domainhändlers, der eine sehr übersichtliche Informationssammlung mit weiteren Whois-Datenbanken pflegt.

Über diese Datenbanken ist es möglich zu kontrollieren, auf welche Person bzw. Firma die eigene Domain registriert wurde. Ist die Eintragung durch den Provider korrekt, befindet sich nach abgeschlossener Registrierung an oberster Stelle des Whois-Eintrags der eigene (Firmen-) Name beziehungsweise der des beabsichtigten Domaininhabers. Steht jedoch der Providername an dieser Stelle, sollte dieser "Fehler" umgehend korrigiert werden. Denn die Rechte am Domainnamen gehören sonst dem beauftragten Provider.

Auswahlkriterien

Der Domainname sollte einerseits so einfach und einprägsam wie möglich, andererseits aber auch unverwechselbar und individuell sein. Alle diese Anforderungen zu berücksichtigen ist meist schwierig. Im folgenden einige Tipps zur Auswahl eines erfolgversprechenden Domainnamens: Voraussetzung für eine Registrierung ist, dass der gewünschte Name noch "frei" ist. Ist dies nicht der Fall, muss nach Alternativen gesucht werden. Als erstes sollte überprüft werden, ob der gewünschte Begriff vielleicht in seiner Pluralform noch frei ist. Eine andere Möglichkeit sind Synonyme.
Namensähnlichkeiten und -verwechslungen sollten berücksichtigt werden. Dazu zählen auch Doppelnamen, bei denen es für den Internet-Nutzer schwierig ist zu behalten, ob ein Bindestrich eingefügt ist oder nicht. Deshalb ist es empfehlenswert, alternative Schreibweisen zu registrieren, unter Umständen sogar nicht nur innerhalb der deutschen Top Level Domain .de, sondern auch unter der Top Level Domain .com. Falls der gewünschte Name unter .de bereits vergeben ist, stellen die Top Level Domains .com und .net auch geeignete Alternativen dar. Da Domainnamen ursprünglich der besseren Erinnerung dienten, sollten gerade kommerzielle Auftritte ihren Besuchern besonders weit entgegenkommen. So empfiehlt es sich, nicht nur den Namen des Unternehmens, sondern auch die Namen seiner Produkte zu registrieren.